Am Montag passierten sie Sicherungsanlagen bei Obermaßfeld-Grimmenthal, in Niederpölnitz-Harth und in Erfurt. Gegen die 33-jährige Kenianerin, den 68-jährigen Deutschen und die 22-Jährige wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Obermaßfeld-Grimmenthal, Niederpölnitz-Harth, Erfurt: Drei Autofahrer missachten Signale an Bahnübergängen

Obermaßfeld-Grimmenthal, Niederpölnitz-Harth, Erfurt (ost)
Eine geschlossene Schranke oder ein rot blinkendes Andreaskreuz zeigen eindeutig an, dass am Bahnübergang bald ein Zug zu erwarten ist. Dennoch ignorierten am gestrigen Montag gleich drei Verkehrsteilnehmende diese klaren Warnzeichen.
Um die Mittagszeit überquerte eine 33-jährige Kenianerin bei Obermaßfeld-Grimmenthal einen Bahnübergang, obwohl die Vollschranken geschlossen waren und rotes Dauerlicht zeigte.
Am Abend beachtete ein 68-jähriger Deutscher das rote Licht am Andreaskreuz eines Bahnübergangs in der Ortslage Niederpölnitz-Harth nicht.
Kurz vor 20:00 Uhr hielten Einsatzkräfte eine 22-Jährige an, die in der Erfurter Salinestraße ebenfalls einen Bahnübergang überfahren hatte, obwohl die Signaleinrichtung am Andreaskreuz eingeschaltet war.
In sämtlichen drei Fällen stoppten die Einsatzkräfte die Pkw, machten die Fahrerin und die Fahrer auf die Lebensgefahr ihres Verhaltens im Straßenverkehr aufmerksam und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Immer wieder ereignen sich an Bahnübergängen gefährliche Unfälle. Zahlreiche dieser Unfälle gehen auf Fehler von Straßenverkehrsteilnehmenden zurück. Am häufigsten liegen die Ursachen in Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis. Für Bahnübergänge gibt es eindeutige Vorschriften. Bei Rot muss ebenso angehalten werden wie bei geschlossenen Voll- oder Halbschranken. Leider zeigt sich in der Praxis häufig ein anderes Bild: Viele Straßenverkehrsteilnehmende kennen die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen gar nicht oder nur unzureichend. Aus Leichtsinn und Ungeduld lassen sich manche zu riskanten Handlungen hinreißen. Das ist schlichtweg lebensgefährlich!
Glücklicherweise endeten sämtliche gestern festgestellten Fälle ohne schwerwiegende Folgen.
Quelle: Presseportal








