Am 06.11.2026 gegen 12:30 Uhr verletzte der 33-jährige Tatverdächtige einen 26-jährigen Helfer durch einen Faustschlag im Gesicht. Beamte setzten den Mann fest.
Passanten stoppen Übergriff auf drei Frauen in Jena

Jena (ost)
Am Freitagmittag, dem 06.11.2026, gegen 12:30 Uhr, griffen mehrere Menschen im Zentrum von Jena ein, um den Übergriff eines aggressiven Mannes auf drei junge Frauen zu verhindern. Der 33-jährige Tatverdächtige näherte sich den Frauen wiederholt auf aggressive Weise: zunächst im Teichgraben, anschließend auf dem Holzmarkt und zuletzt im Leutragraben von Jena. Mehrere Passanten beobachteten dies und bewiesen wiederholt Zivilcourage, indem sie sich vor die Beteiligten oder zwischen sie stellten. Noch bevor die herbeigerufene Polizei eintraf, beendete das entschlossene Eingreifen eines 26-jährigen Mannes den Übergriff auf die Frauen. Der mutige Jenaer wurde leider durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt, ehe die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen und den Tatverdächtigen festsetzen konnten. Zur selben Zeit und unabhängig voneinander verständigten mehrere Personen die Polizei. Dadurch konnten die Polizeibeamten gezielt zum richtigen Einsatzort geschickt werden.
Am Samstagabend, dem 07.11.2026, gegen 19:00 Uhr, erlitt ein 17-jähriger Mann in der Carl-Zeiss-Str. in Jena eine Gesichtsverletzung, als ein unbekannter Jugendlicher ihn mit der Faust schlug. Die beiden beteiligten Jugendlichen sollen sich zur Tatzeit jeweils mit Freunden in der Nähe einer dort gelegenen Galerie beziehungsweise des Ernst-Abbe-Denkmales aufgehalten haben. Der Geschädigte war kurzzeitig bewusstlos und musste durch einen Rettungswagen versorgt werden. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei Jena ersucht in diesem Fall um Ihre Unterstützung. Hat jemand die Tat gesehen? Liegen Hinweise zum Tatgeschehen oder zum männlichen Tatverdächtigen vor? Polizei Jena, Tel.: 036641/81-
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
In Thüringen sank die Zahl der erfassten Mordfälle von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 32 auf 24 zurück. 2022 wurden 36 Tatverdächtige registriert, darunter 28 Männer, acht Frauen und zwölf Nichtdeutsche. 2023 waren es 31 Tatverdächtige, darunter 28 Männer, drei Frauen und sieben Nichtdeutsche. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle aller Bundesländer – 444 mehr als Thüringen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








