Beamte der Polizeiinspektion Eichsfeld entdeckten einen Elektrorollerfahrer unter Drogeneinfluss mit 0,6 Promille Alkohol. Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Pfaffschwende: Kontrolle Elektrorollerfahrer offenbart Überraschungen

Pfaffschwende (ost)
Am Freitag entdeckten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Eichsfeld in der Ortslage einen Fahrer eines Elektrorollers, der offensichtlich unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Ein Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von etwa 0,6 Promille. Ein Drogenschnelltest deutete auf den möglichen Konsum von synthetischen Drogen hin, die der Mann bei sich trug. Diese wurden konfisziert und ein entsprechendes strafrechtliches Verfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. Nach einer Blutentnahme zur gerichtsfesten Bestätigung des Einflusses von berauschenden Substanzen bei dem 37-Jährigen wurde der Mann aus den Maßnahmen entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle erfasst, von denen 9688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7674 Verdächtige, darunter 6390 Männer und 1284 Frauen. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 7721, wobei 6475 Männer und 1246 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








