Zug kollidiert mit Stahlkasten im Gleisbett. Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichem Eingriff in den Bankverkehr.
Plaue: Regionalzug kollidiert mit Tresor

Ilmenau (ost)
Am Dienstagabend, kurz vor 23:00 Uhr, ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Ilmenau und Plaue eine Kollision zwischen einer Regionalbahn und einem Objekt.
Der Zugführer reagierte sofort nach dem Erkennen eines nicht identifizierten Hindernisses und leitete eine Bremsung ein. Trotzdem gelang es dem Zug nicht rechtzeitig anzuhalten. Daraufhin wurde die Bundespolizei informiert und die Strecke gesperrt.
Beamte der Bundespolizei entdeckten in der Weimarer Straße in Ilmenau einen zerstörten Stahlkasten im Gleisbett, der sich als Tresor herausstellte, als er genauer untersucht wurde. Der Tresor war stark deformiert und ließ keine Rückschlüsse auf den Besitzer oder die Herkunft zu.
Die 20 Passagiere im Zug blieben unverletzt.
Ein Tank des Zuges wurde bei dem Zusammenstoß stark beschädigt. Der ausgelaufene Diesel musste von der Feuerwehr abgedichtet werden. Eine vorsichtige Schätzung des Schadens beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Der Triebwagen muss zur Reparatur in die Werkstatt.
Erst um 1:00 Uhr konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Bundespolizei leitet Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Handlungen beobachtet haben, sich telefonisch (0361/659830) oder per E-Mail (bpoli.erfurt@polizei.bund.de) zu melden.
Aktenzeichen der Bundespolizei: Vg / BP / 749757 / 2026
Quelle: Presseportal








