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Polizei Jena Bilanz „Thüringenderby“ 09.08.2026

Ein umfangreicher Einsatz der Polizei Jena während des Thüringenderbys in der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld.

Foto: unsplash

Jena (ost)

Das langjährige Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt in der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld ist vorbei. Somit hat die Jenaer Polizei einen großen Einsatz hinter sich.

Vor dem Spiel versammelten sich bereits rund 1.000 Personen aus der aktiven Heimfanszene des FC Carl-Zeiss Jena in der Jenaer Innenstadt zu einem nicht genehmigten, aber bereits über soziale Medien beworbenen Fanmarsch. Dabei kam es zu Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, wie dem Abbrennen von Pyrotechnik und dem Tragen verbotener Vermummungen. Es gab auch Versuche, auf die Stadtrodaer Straße zu gelangen, die jedoch durch den Einsatz der Polizei verhindert wurden.

Der nicht angemeldete Fanmarsch wurde als illegale Versammlung betrachtet und es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ebenso wird wegen Landfriedensbruch gegen diejenigen ermittelt, die versuchten, die Straße zu blockieren.

Die Polizei konnte eine klare Trennung zwischen Heim- und Gästefans während des gesamten Einsatzes sicherstellen. Die Heimfans verfolgten das Spiel wie angekündigt nicht im Stadion.

Bei der Anreise der Gästefans vom Westbahnhof zum Stadion kam es zu einigen Straftaten, darunter Körperverletzung und das Abbrennen von Pyrotechnik.

Während des Spiels wurde ein Erfurter Spieler aus dem Block M mit einer Flasche beworfen, blieb jedoch unverletzt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung eingeleitet.

Die Abreise der Gäste- und Heimfans verlief größtenteils ohne Zwischenfälle.

Quelle: Presseportal

nf24