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Räuberischer Diebstahl in Greizer Supermarkt

Am Donnerstagnachmittag beging ein unbekannter Mann in einem Lebensmittelmarkt in Greiz einen räuberischen Diebstahl. Der Mann entwendete eine Flasche Goldkrone und verließ den Markt ohne zu bezahlen, wobei er sich gewaltsam gegenüber den Mitarbeitern durchsetzte.

Foto: Depositphotos

Greiz (ost)

Greiz. Am Donnerstag Nachmittag ereignete sich in einem Supermarkt in der Reichenbacher Straße ein räuberischer Diebstahl.

Um 16:53 Uhr betrat ein bisher unbekannter Mann den Markt und steckte eine Flasche Goldkrone in seine Gesäßtasche. Danach verdeckte er sie mit seiner auffälligen orangefarbenen Arbeitsjacke. Ein Mitarbeiter beobachtete den Vorgang über die Überwachungskameras.

Nachdem der Mann den Kassenbereich passiert hatte, ohne die Flasche und weitere Waren zu bezahlen, wurde er von einem Mitarbeiter am Ausgang angesprochen. Der Unbekannte versuchte dann, den Markt zu verlassen und an dem Mitarbeiter vorbeizudrängen. Zwei weitere Mitarbeiter kamen hinzu und versuchten, den Mann aufzuhalten. Dabei konnte sich der Tatverdächtige unter Anwendung von körperlicher Gewalt losreißen und den Markt verlassen.

Der Mitarbeiter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und erlitt eine Schürfwunde am linken Arm. Der Wert der gestohlenen Waren – eine Flasche Goldkrone, zwei Packungen Gouda und zwei Dosen Red Bull – wird auf rund 17 Euro geschätzt.

Der Verdächtige wird als männlich, etwa 1,80 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte lichtes graues Haar und trug eine auffällige orangefarbene Bauarbeiterjacke.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen und sucht nach dem bisher unbekannten Täter. Die Ermittler haben unter anderem Aufnahmen der Überwachungskameras gesichert.

Zeugen, die Informationen zur Identität des Verdächtigen oder seiner Fluchtrichtung haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (KB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 auf 31 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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