Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Raubdelikt am Erfurter Flutgraben

Eine Frau wurde bei einem Raub schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Schon am vergangenen Samstag (09.05.2026) wurde eine Frau bei einem Überfall in Erfurt schwer verletzt.

Um 20:30 Uhr saß die 36-Jährige am Ufer des Flutgrabens auf einem unbefestigten Weg zwischen der Meyfartstraße und der Krämpferstraße, als sich ihr zwei unbekannte Männer näherten. Einer der Täter griff plötzlich nach ihren Haaren und drückte ihren Kopf zur Seite, während der andere ihre Umhängetasche und ihr Handy stahl. Dann schlug der erste Täter der Frau ins Gesicht. Sie wurde schwer verletzt und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Die Täter flüchteten danach mit dem Handy und etwa 130 Euro Bargeld unerkannt.

Die Geschädigte beschrieb beide Täter als schlank, etwa 30 Jahre alt und mit arabischem Aussehen. Der Mann, der sie festhielt und verletzte, war etwa 170 cm groß, hatte einen schwarzen, kantigen Vollbart, eckige Wangenknochen und trug ein schwarzes Basecap ohne Aufschrift. Er trug einen grauen Trainingsanzug mit weißen Streifen an den Waden. Auffällig war auch ein dickes goldenes Armband an seiner linken Hand. Der zweite Täter hatte ebenfalls einen schwarzen Vollbart, kurze schwarze, nach hinten gegelte Haare und trug eine schwarze Sonnenbrille. Er trug eine dunkelblaue Jeans, dunkelbraune Lederschuhe und ein burgund, schwarz und braun gemustertes Hemd mit langen Satinärmeln.

Die Kripo sucht Zeugen, die den Überfall beobachtet haben oder Informationen zu den beiden beschriebenen Tätern geben können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Erfurt (Tel.: 0361/5743-24602 oder E-Mail: zeugenaufruf.kpi.erfurt@polizei.thueringen.de) unter Angabe der Vorgangsnummer 0115430 entgegen. (DS)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 772 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 403 auf 580. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 495 auf 637, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 546 772
Anzahl der aufgeklärten Fälle 403 580
Anzahl der Verdächtigen 495 637
Anzahl der männlichen Verdächtigen 439 587
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 50
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 140 241

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24