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Saalburg-Ebersdorf: Polizeieinsatz beim SonneMondSterne-Festival

Kuriose Fundstücke: Verkehrsschilder sichergestellt. Warnung vor KO-Tropfen und präventiven Maßnahmen für Festivalbesucher.

Aufgefundene Verkehrsschilder-Quelle: Polizei Saalfeld
Foto: Presseportal.de

Saalburg-Ebersdorf (ost)

Während des diesjährigen SonneMondSterne-Festivals wurden bisher auch einige ungewöhnliche Funde gemacht: Insgesamt wurden neun Verkehrs- oder Ortsschilder von den Einsatzkräften sichergestellt. Einige Schilder wurden während der polizeilichen Drohnenüberwachung entdeckt.

Was für manche Festivalbesucher vielleicht lustige Erinnerungen an ein Festivalwochenende sind, stellt aus Sicht der Polizei jedoch keinen Kavaliersdelikt dar. Das unerlaubte Mitnehmen entspricht grundsätzlich dem Tatbestand des Diebstahls und zieht entsprechende strafrechtliche Ermittlungen nach sich. Die sichergestellten Schilder werden selbstverständlich an ihre rechtmäßigen Besitzer, die Gemeinden oder Städte, zurückgegeben.

Zusätzlich möchte die Polizei mit Blick auf die laufende Veranstaltung noch einmal ausdrücklich auf das Thema K.O.-Tropfen hinweisen. Seit dem Beginn des Einsatzes am Mittwoch haben sich zwei Frauen bei der Polizei gemeldet, bei denen ein entsprechender Verdacht besteht. Die Ermittlungen und Untersuchungen zu möglichen Substanzen dauern noch an. Ein definitiver Nachweis liegt bisher nicht vor.

Unabhängig davon bittet die Polizei alle Festivalbesucher, gut auf ihre Getränke zu achten: Akzeptieren Sie keine Getränke von Unbekannten und lassen Sie Ihre eigenen Getränke nicht unbeaufsichtigt. Wenn Sie sich plötzlich unwohl fühlen, gesundheitliche Probleme bemerken oder den Verdacht haben, dass Ihrem Getränk etwas hinzugefügt wurde, wenden Sie sich bitte umgehend an das Sanitätspersonal oder die Polizei.

Die Polizei wünscht allen Festivalbesuchern weiterhin ein friedliches und sicheres Festivalwochenende – gerne mit Erinnerungsfotos, aber bitte ohne Verkehrsschilder als Souvenir. 😉

Fragen unter: 036647-299380

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. 860 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, mit 6.475 männlichen und 1.246 weiblichen Verdächtigen sowie 1.080 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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