Die Polizei zieht ein positives Fazit zum Festival. 89 relevante Sachverhalte wurden registriert, darunter Drogenfunde und Diebstähle. Verkehrskontrollen werden fortgesetzt.
Saalburg-Ebersdorf: Polizeiliches Fazit zum 28. SonneMondSterne-Festival

Saalburg-Ebersdorf (ost)
Am Sonntagnachmittag zog die Polizei eine insgesamt positive Bilanz des 28. „SonneMondSterne“-Festivals. Seit Festivalbeginn am 5. August 2026 wurden 89 polizeilich relevante Vorfälle registriert.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurden etwa 60 Gramm Betäubungsmittel, darunter Kokain, Amphetamin/Methamphetamin und Ketamin sowie mehrere LSD- und Ecstasy-Tabletten sichergestellt.
Zusätzlich wurden 20 Diebstähle verzeichnet. Einige davon betrafen Diebstähle aus Zelten oder Campingfahrzeugen. In einigen Fällen wurden auch Diebstähle von Orts- und Verkehrsschildern gemeldet, die offensichtlich von Festivalbesuchern gestohlen und auf die Zeltplätze gebracht wurden. Es gab auch Anzeigen wegen Körperverletzungen, jedoch ohne schwere Verletzungen oder andere signifikante Vorfälle.
Die Verkehrssicherheit war ebenfalls ein Schwerpunkt des Einsatzes. Bis Sonntagmittag wurden an verschiedenen Kontrollpunkten über 50 Verkehrsteilnehmer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt. Diese Kontrollen werden bis Sonntagabend fortgesetzt.
Insgesamt verlief das diesjährige Festival sehr friedlich und ohne größere Störungen. Mit 89 polizeilich relevanten Vorfällen wurde die bisher niedrigste Zahl seit Beginn der Erfassung im Rahmen des SonneMondSterne-Einsatzes erreicht. Dies trägt wesentlich zur Zufriedenheit aller Beteiligten bei und zeigt, dass die umfangreichen Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen erfolgreich waren.
Ein besonderer Dank geht an alle beteiligten Behörden und Organisationen. Die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Polizei, Landratsamt, anderen benachbarten Behörden, dem Veranstalter und anderen Partnern hat erneut wesentlich zum erfolgreichen und friedlichen Ablauf der Veranstaltung beigetragen.
Die enge Abstimmung und das gemeinsame Handeln über Zuständigkeitsgrenzen hinweg haben sich auch in diesem Jahr als wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts bewährt.
Am Sonntagmorgen begann die Abreise vieler Festivalbesucher. Die Polizei begleitet die Abreise und ist vor allem auf den relevanten Verkehrswegen präsent, um einen möglichst sicheren und störungsfreien Heimweg zu gewährleisten.
Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen Festivalbesucherinnen und -besuchern eine gute und sichere Heimreise.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, davon waren 6.475 männlich und 1.246 weiblich. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Thüringen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 50.477 Unfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, die 42.425 Fälle ausmachten, was 84,05% entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 4.335 Unfälle innerorts (8,59%), 2.203 Unfälle außerorts (4,36%) und 681 Unfälle auf Autobahnen (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








