Mehrere Fahrer ohne Fahrerlaubnis, Versicherung oder unter Drogeneinfluss gestoppt. Polizei leitet Verfahren ein.
Saalburg-Ebersdorf: Verkehrsdelikte in Schleiz und Umgebung

Saale-Orla-Kreis (ost)
Am 28.02.2026 um etwa 09:30 Uhr wurde der Fahrer eines Mitsubishi, 42 Jahre alt, in Schleiz in der Industriestraße angehalten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Darüber hinaus war das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert. Die Fahrt wurde an Ort und Stelle gestoppt. Das Fahrzeug musste von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden. Es wurden Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung eingeleitet.
Um 11:30 Uhr wurde der Fahrer eines Seat, 49 Jahre alt, in Schönbrunn (Saalburg-Ebersdorf) einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Polizisten bemerkten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,60 Promille, sodass auch hier die Weiterfahrt untersagt und ein Verfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet werden musste.
Am 01.03.2026 um etwa 11:45 Uhr wurde in Neustadt an der Orla, Schleizer Straße der Fahrer eines Renault, 29 Jahre alt, einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der Drogenvortest zeigte bei dem Fahrer positiv auf Kokain und Cannabis an, weshalb eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt werden musste. Da es sich um einen niederländischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland handelte, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500,- EUR angeordnet, die der Fahrer noch vor Ort bezahlen musste.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkonsum registriert, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 10.287 registrierten Fällen und 9.768 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wobei 6.475 männliche und 1.246 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1.080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








