Ein 73-Jähriger wurde Opfer eines Betrugs durch einen falschen Polizeibeamten. Der Geschädigte nahm die Verfolgung auf, konnte den Täter jedoch nicht fassen.
Saale-Holzland: Falscher Polizist erbeutet 10.000 Euro

Saale-Holzland (ost)
Ein 73-jähriger Mann im Saale-Holzland-Kreis wurde am Mittwoch Opfer eines Betrugs durch einen falschen Polizeibeamten. Der Täter erbeutete 10.000 Euro in bar.
Um 11 Uhr erhielt der Mann einen Telefonanruf. Der Anrufer erwähnte einen früheren Einbruch, von dem die Familie im Juni betroffen war. Unter dem Vorwand, dass ein weiterer Einbruch drohte, wurden Geldbeträge angeblich von der Polizei gesichert.
Circa eine Stunde später erschien ein Mann am Wohnort des 73-Jährigen und gab sich als Polizeibeamter aus. Ein zuvor vereinbarter “Code” sollte die Identität des vermeintlichen Polizisten bestätigen. Der Mann übergab daraufhin 10.000 Euro Bargeld. Als der Täter das Geld “verifizieren” wollte, nahm er es an sich und floh zu einem Fahrzeug.
Der 73-Jährige erkannte den Betrug und verfolgte den Täter mit seinem eigenen Auto. Der Täter konnte jedoch entkommen. Der Mann kam von der Straße ab und landete im Graben, blieb jedoch unverletzt und sein Auto war nicht mehr fahrbereit.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut: Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur “Sicherung” oder “Überprüfung”. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch beendet und die Polizei über die bekannte Rufnummer kontaktiert werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 auf 31 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








