Ein 43-jähriger Täter wurde nach Schüssen aus dem Fenster in Hermsdorf festgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Saale-Holzland: Schüsse mit Softairwaffe in Hermsdorf

Saale-Holzland (ost)
Heute, am 02.04.2026, erhielt die Polizei im Saale-Holzlandkreis kurz vor Mittag die Information, dass eine Person in einem Wohngebiet in Hermsdorf mit einer Softair-Waffe aus einem Fenster schießt. Genauer gesagt soll dies in der Straße Am Stadion passiert sein. Der 43-jährige Täter wurde gegen 14:00 Uhr von einer großen Anzahl Polizeikräfte festgenommen. Bei ihm wurden mehrere Softair-Waffen, ein Springmesser und geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden.
Personen, die möglicherweise von den beschriebenen Handlungen betroffen sind oder Beschädigungen an ihren Fahrzeugen festgestellt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei im Saale-Holzlandkreis zu melden (0361 5743-56100, pi.saale-holzlan@polizei.thueringen.de). Dies gilt selbstverständlich auch für Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 28 Männer, 8 Frauen und 12 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 26, wovon 24 gelöst wurden. Es gab 31 Verdächtige, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.272 Fälle erfasst, wovon 9.688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7.674 Verdächtige, darunter 6.390 Männer und 1.284 Frauen. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit 10.287 erfassten Fällen und 9.768 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.721, wobei 6.475 Männer und 1.246 Frauen betroffen waren. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








