Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Saale-Holzland: Sexualstraftat in Bad Klosterlausnitz, Fahndungserfolg in Südengland

Die Intensivfahndung der KPI Jena endete mit der Festnahme des Tatverdächtigen in Südengland, nachdem er über mehrere Länder geflohen war.

Foto: Depositphotos

Saale-Holzland (ost)

Untersuchungen wegen angeblichem Sexualverbrechen in Bad Klosterlausnitz am 26.05.2026 – Erfolg bei Fahndung in Südengland

Vom 05.06.2026 bis zum 06.06.2026 endete die intensive Fahndung der KPI Jena nach dem flüchtigen Verdächtigen eines vermuteten Sexualverbrechens in Bad Klosterlausnitz vom 26.05.2026.

Unter dem Arbeitstitel „Der Mann mit den 1000 Namen“ mussten die Ermittler der KPI Jena zunächst die wahre Identität des Mannes herausfinden. Während dieser Zeit floh der 30-jährige Iraker über Frankfurt a.M., Belgien und Frankreich nach England. Die Jenaer Fahnder wurden dabei auf bewährte Weise auch von der Zielfahndung des Thüringer Landeskriminalamtes unterstützt. Dank der engen Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaft Gera mit nationalen und internationalen Justiz- und Polizeibehörden konnte der mit europäischem Haftbefehl Gesuchte schließlich aufgespürt werden. Englische Fahnder nahmen den Mann schließlich in einem kleinen Ort in Südengland fest. Derzeit wird die Auslieferung nach Deutschland vorbereitet.

Der Haftbefehl gegen einen 29-jährigen syrischen Tatverdächtigen musste aufgehoben werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der dringende Tatverdacht nicht aufrechterhalten werden.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Zu diesem Zeitpunkt können keine weiteren Angaben gemacht werden.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24