Ein Mann am Bahnhof in Saalfeld wurde mit verschiedenen Betäubungsmitteln und Bargeld erwischt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen ein und der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen.
Saalfeld: Polizei stellt Betäubungsmittel fest

Saalfeld (ost)
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, haben Polizeibeamte gegen 21.00 Uhr am Bahnhof in Saalfeld bei einem Mann während einer Kontrolle verschiedene Betäubungsmittel und Bargeld entdeckt und sichergestellt. Außerdem wurde bei der Durchsuchung ein Schlagstock gefunden.
Da der Mann nun verdächtigt wird, eine Straftat begangen zu haben, hat die Bundespolizei die Landespolizeiinspektion Saalfeld um Unterstützung gebeten, um mögliche Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie notwendige Durchsuchungsmaßnahmen einzuleiten. Die Kriminalpolizei der Landespolizeiinspektion Saalfeld hat daraufhin die weiteren Ermittlungen übernommen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gera wurde der Mann vorläufig festgenommen und es wurden Durchsuchungen seiner Wohnräume durchgeführt. Bei den Durchsuchungen wurden weitere verschiedene Betäubungsmittel gefunden, die daraufhin beschlagnahmt wurden. Zudem wurde eine Schreckschusswaffe sowie zusätzliches Bargeld sichergestellt.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter auch wegen des Handels mit Betäubungsmitteln. Am Donnerstag wurde der Beschuldigte einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft angeordnet hat. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine JVA gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








