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Saalfeld/Saale: Telefonischer Trickbetrug

Mehrere ältere Bürger meldeten sich bei der Polizei, nachdem sich ein angeblicher Polizist nach Wertgegenständen erkundigt hatte. Die Betrüger blieben jedoch erfolglos.

Foto: Depositphotos

Saalfeld (ost)

Am Wochenende vom 30.01.2026 bis zum 02.02.2026 haben sich mehrere ältere Bürgerinnen und Bürger aus Saalfeld bei der Polizei gemeldet. Sie gaben an, dass ein vermeintlicher Polizist sie telefonisch kontaktiert habe und nach der Aufbewahrung von Wertgegenständen in ihren Haushalten gefragt habe. Zudem behauptete der Anrufer, dass es in den letzten Tagen Einbrüche in der Nachbarschaft gegeben habe und deshalb müssten die Wertgegenstände von der Polizei gesichert werden.

Die Anrufer waren Betrüger, die versuchten, ihre Opfer dazu zu bringen, Bargeld oder Wertgegenstände herauszugeben, um in deren Besitz zu gelangen. In allen bekannten Fällen blieben die Täter jedoch erfolglos.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, dass echte Polizeibeamte niemals telefonisch nach Wertgegenständen in Wohnungen oder Häusern fragen. Solche Anrufe sind Teil eines bekannten Betrugsschemas, bei dem sich die Täter als Polizisten, Staatsanwälte, Ärzte oder andere Amtspersonen ausgeben, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und sie zur Herausgabe von Vermögenswerten zu bewegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 gelöst wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, davon 28 Männer, 8 Frauen und 12 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 26 Fälle verzeichnet, wovon 24 gelöst wurden. Es gab insgesamt 31 Verdächtige, davon 28 Männer, 3 Frauen und 7 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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