Am Wochenende fanden zahlreiche Faschingsveranstaltungen statt, darunter eine mit über 20.000 Besuchern in Neustadt an der Orla. Es kam zu keinen größeren Zwischenfällen, nur zu vereinzelten Anzeigen.
Schleiz: Faschingsveranstaltungen im Saale-Orla-Kreis

Saale-Orla-Kreis (ost)
Letztes Wochenende fanden im Saale-Orla-Kreis verschiedene Faschingsveranstaltungen mit vielen Teilnehmern statt. Die größte Veranstaltung fand am Sonntagnachmittag in Neustadt an der Orla mit über 20.000 Besuchern statt. Es gab keine größeren Störungen auf der Feier, es wurde lediglich eine Anzeige wegen Sachbeschädigung an einer Tür und nach einem Böllerwurf durch Unbekannte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet. Der Umzug hatte zeitweise eine Länge von über 1,3 Kilometern.
In Bad Lobenstein waren Rettungsdienst und Polizei letztes Wochenende mehrmals im Zusammenhang mit Faschingsveranstaltungen im Einsatz. Von Freitag auf Samstag kam es an der Veranstaltungsstätte in der Straße der Jugend zu einer Körperverletzung zwischen zwei Jugendlichen, bei der ein 17-Jähriger leicht verletzt wurde. Außerdem wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine bewusstlose 16-Jährige im Festzelt entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Die Umstände in Bezug auf Alkoholkonsum oder andere Substanzen werden derzeit überprüft.
In Schleiz kam es am frühen Sonntagmorgen während der Faschingsfeierlichkeiten zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gästen. Ein stark alkohol- und drogenbeeinflusster 28-Jähriger geriet in ein Handgemenge, bei dem eine Frau leicht verletzt wurde. Da der Tatverdächtige während des Polizeieinsatzes zunehmend aggressiv wurde, wurde er vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen und am nächsten Morgen von der Dienststelle entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9.688 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, darunter 6.390 Männer, 1.284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, darunter 6.475 Männer, 1.246 Frauen und 1.080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








