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Sichere Schulwege, Die Landespolizeiinspektion Gera startet Schulwegsicherung

Die Polizei Gera wird Schulen im Schutzbereich besuchen, um den ABC-Schützen einen sicheren Schulweg zu bereiten und gegen chaotische Park- und Wendemanöver vorzugehen. Die Aktion soll einen nachhaltigen Effekt bei allen Verkehrsteilnehmern erzielen.

Foto: unsplash

Gera, Altenburg, Greiz (ost)

In der nächsten Woche startet das Schuljahr 2026/2027 und die Polizei Gera wird wieder rechtzeitig zum Schulbeginn an verschiedenen Schulen im Schutzbereich Präsenz zeigen. Während der gesamten Woche werden Beamte morgens und mittags anwesend sein, um den Erstklässlern einen sicheren Schulweg zu gewährleisten, Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen und gegen chaotisches Parken und Wenden vor den Schulen vorzugehen.

Das Ziel der Aktion ist es, einen langfristigen Effekt bei allen Verkehrsteilnehmern zu erzielen. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeiinspektion Gera wird bei der Aktion vor Ort sein.

Im Rahmen der Schulwegsicherung wird auch wieder die Aktion Blitz für Kids im Altenburger Land an verschiedenen Standorten stattfinden. Diese Initiative wird vom ADAC Hessen/Thüringen in Zusammenarbeit mit der Polizei Thüringen durchgeführt. Während die Polizisten die Geschwindigkeit kontrollieren, werden Schüler der vierten Klassen zusammen mit dem ADAC die Autofahrer auf ihr Verhalten ansprechen.

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, an den Terminen teilzunehmen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse medieninfo-gera.lpig@polizei.thueringen.de an. Anschließend werden die genauen Termine und Standorte der Aktion bekannt gegeben. (KB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtzahl aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,72% (361 Unfälle) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 42.425 Fällen, was 84,05% entspricht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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