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Smartphone nach Raub in Hildburghausen zurück

Einer von zwei Unbekannten entriss einem 63-Jährigen Dienstagnachmittag gegen 16:45 Uhr in der Coburger Straße das Gerät und verletzte ihn leicht. Ein Bekannter ortete es im Schlosspark.

Foto: Depositphotos

Hildburghausen (ost)

Am Dienstagnachmittag begegneten gegen 16:45 Uhr zwei bisher nicht identifizierte Männer einem 63-Jährigen, der gerade mit seinem Krankenfahrstuhl auf der Coburger Straße in Hildburghausen nahe dem Stadttheater unterwegs war. Einer der Täter riss dem Mann das Smartphone aus der Hand und verletzte ihn dabei leicht. Danach ergriffen die Unbekannten die Flucht. Ein Bekannter des Geschädigten konnte das gestohlene Gerät später im Schlosspark orten. Nachdem die beiden Männer ihn bemerkt hatten, ließen sie das Handy fallen und liefen weg, wodurch der Geschädigte sein Smartphone wiedererhielt. Das Alter der beiden Täter wurde auf ungefähr 25 Jahre geschätzt. Einer von ihnen war mit einer weiß-schwarz gefleckten Jacke, einem schwarz-weißen Schal sowie einer dunklen Hose bekleidet. Der andere hatte eine blau-graue Jacke an und trug ebenfalls eine dunkle Hose. Personen, die Angaben zu den Tätern oder dem Raub machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03685 778-0 bei der Polizeiinspektion Hildburghausen zu melden und das Aktenzeichen 0282045/2026 anzugeben.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

In Thüringen stieg die Zahl der erfassten Cybercrime-Fälle von 2.958 im Jahr 2022 auf 3.161 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 6,9 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 993 auf 1.083, die der Tatverdächtigen von 755 auf 834. Darunter waren 2022 insgesamt 500 Männer und 255 Frauen, 2023 waren es 542 Männer und 292 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 119 auf 143. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin 2023 mit 22.125 Fällen die meisten Cybercrime-Fälle in Deutschland – rund siebenmal so viele wie Thüringen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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