Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Sömmerda: 66-Jähriger am Telefon um 9.000 Euro betrogen

Ein Trickbetrüger gab sich als Polizeibeamter aus und überredete das Opfer, 9.000 Euro auf ein anderes Konto zu überweisen. Die Polizei warnt vor falschen Polizeibeamten und rät zur Vorsicht am Telefon.

Foto: unsplash

Sömmerda (ost)

In Sömmerda wurde ein 66-jähriger Mann Opfer von einem Trickbetrug. Ein Unbekannter rief ihn an und gab sich als Polizeibeamter aus. Während des Gesprächs behauptete der Betrüger, dass ein Mitarbeiter der Sparkasse Sömmerda verdächtigt wird, Kundendaten zu verkaufen. Um einen finanziellen Schaden zu vermeiden, sollte der 66-Jährige sein Geld auf ein anderes Konto überweisen. In dem Glauben, sein Geld sicher zu halten, überwies das Opfer schließlich 9.000 Euro. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte.

Die Polizei warnt erneut vor der Masche falscher Polizeibeamter. Die Täter agieren äußerst professionell, setzen gezielt Druck auf und versuchen, ihre Opfer durch geschickte Gesprächsführung zu verunsichern. Betroffene sollten sich deshalb nicht schämen, da jeder grundsätzlich auf solche Betrügereien hereinfallen kann. Es ist wichtig, sofort skeptisch zu werden, wenn am Telefon Geld, Kontodaten oder Überweisungen gefordert werden. Echte Polizeibeamte fragen niemals nach Vermögen, verlangen keine Überweisungen und nehmen kein Geld in Verwahrung. Wenn jemand einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch umgehend beendet werden, keine persönlichen Informationen preisgegeben werden und die Polizei über den Notruf 110 informiert werden. Angehörige sollten insbesondere ältere Familienmitglieder für diese Masche sensibilisieren und klare Regeln festlegen, dass Geldangelegenheiten niemals am Telefon besprochen werden. (DS)

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24