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Sömmerda: Rucksackraub im Bahnhofsgebäude

Ein Unbekannter hat einem 23-jährigen Mann in Sömmerda den Rucksack geraubt und ihn dabei leicht verletzt. Der Täter griff den Mann an, schlug ihm ins Gesicht und flüchtete mit dem Rucksack.

Foto: Depositphotos

Sömmerda (ost)

Am Dienstagnachmittag (04.08.2026) wurde einem 23-jährigen Mann im Bahnhofsgebäude in Sömmerda sein Rucksack von einem Unbekannten gestohlen, wobei er leicht verletzt wurde. Um 16:20 Uhr sprach der Täter den 23-Jährigen zunächst an und bat um Feuer. Als der Mann dem Wunsch nachkam, griff der Unbekannte nach dem Rucksack und versuchte, ihn zu ergreifen. Während des folgenden Gerangels schlug der Täter dem 23-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Dabei hielt er einen messerähnlichen Gegenstand in der Hand, mit dem er den Mann im Gesicht leicht verletzte. Danach flüchtete der Unbekannte mit dem Rucksack. Der Geschädigte erhielt medizinische Hilfe. Eine sofortige Fahndung nach dem Täter war erfolglos. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. (DS)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 772 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 403 auf 580. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 495 auf 637, wobei 587 männliche und 50 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 140 im Jahr 2022 auf 241 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 546 772
Anzahl der aufgeklärten Fälle 403 580
Anzahl der Verdächtigen 495 637
Anzahl der männlichen Verdächtigen 439 587
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 50
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 140 241

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es 2023 nur noch 26 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 auf 31 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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