Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Sonneberg: Betrugswarnung durch Polizei

Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen im Internet und am Telefon. Opfer werden durch Lügen oder Täuschung zur Geldübergabe gebracht. Bei Verdacht Polizei kontaktieren.

Foto: unsplash

Sonneberg (ost)

Aufgrund der zunehmenden Anzahl in letzter Zeit warnt die Polizei erneut vor Betrugsfällen im Internet und am Telefon. Die Täter überreden ihre Opfer oft dazu, freiwillig Geld oder Wertsachen herauszugeben oder Online-Überweisungen durchzuführen, indem sie lügen, falsche Tatsachen vortäuschen oder gezielt täuschen. Häufige Tricks sind immer noch Anrufe von angeblichen Polizeibeamten oder Staatsanwälten, die Überweisungen oder Barauszahlungen von Geldern fordern. Es wird nochmals betont, dass Polizei oder Staatsanwaltschaft niemals telefonisch zur Überweisung oder Herausgabe von Bargeld auffordern würden oder an vereinbarten Orten Bargeld deponieren würden. Eine häufige Masche ist auch das Versprechen von Geldgewinnen oder hohen Profite durch verschiedene Geschäfte, für die jedoch im Voraus hohe Gebühren, Vorschüsse oder andere Kosten überwiesen werden sollen. Auch dies entspricht in der Regel keiner legalen Praxis, sondern ist ein Betrugsversuch. Wenn Sie mit ähnlichen Situationen konfrontiert werden, gehen Sie auf keinen Fall darauf ein! Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle nach oder lassen Sie sich beraten.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 mit 22125 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Thüringen 2958 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wovon 993 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 männliche und 255 weibliche Verdächtige sowie 119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3161, wobei 1083 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 834, wobei 542 männliche, 292 weibliche und 143 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24