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Stotternheim: Rotes Lichtzeichen am Bahnübergang missachtet

Ein 26-Jähriger überquerte trotz rotem Signal einen Bahnübergang in Erfurt. Bundespolizisten beobachteten den Verstoß und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Foto: unsplash

Erfurt, Erfurt-Stotternheim (ost)

In Stotternheim, einem Ortsteil von Erfurt, überquerte ein 26-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag den Bahnübergang in der Schwanseer Straße trotz des roten Signals.

Es kam zum Glück zu keiner Gefährdung des Bahnverkehrs. Auch für den Deutschen endete dieses riskante Manöver ohne Konsequenzen, zumindest ohne Unfallfolgen. Der Mann hätte sicherlich nicht damit gerechnet, dass Bundespolizisten anwesend waren und seinen Verstoß beobachtet haben.

Der Fahrer wurde gestoppt und vor Ort belehrt. Gegen ihn wurde ein verkehrsrechtliches Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Erst letzten Monat ereignete sich eine ähnliche Situation an einem Bahnübergang in Sachsenburg (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74167/6222019). Dabei kam es zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Kleinwagen. Es entstand erheblicher Sachschaden und die Fahrerin des Kleinwagens wurde schwer verletzt.

An Kreuzungen von Straßen und Schienen ist besondere Vorsicht geboten. Züge können zwar bremsen, aber nicht ausweichen. Vor allem an technisch gesicherten Bahnübergängen weisen aktive Signale, Schranken oder eine Kombination aus beidem darauf hin, dass sich ein Zug nähert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtanzahl aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,72% (361 Unfälle) vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 42.425 Fällen, was 84,05% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage gab es 4.335 Unfälle innerorts (8,59%), 2.203 außerorts (4,36%) und 681 auf Autobahnen (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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