Mehrere Personen wurden von Betrügern angerufen, die sich als Polizisten ausgaben und nach Wertgegenständen fragten. Ein Opfer verlor mehrere zehntausend Euro.
Telefonbetrug im Gothaer Landkreis

LK Gotha (ost)
Am Freitagnachmittag bis spät in die Nacht wurden mehrere Personen im westlichen Landkreis Gotha von dreisten Betrügern angerufen, die sich als Polizisten oder Kriminalbeamte ausgaben. Sie machten den meist älteren Menschen glauben, dass in ihrer Nachbarschaft eine Diebesbande aktiv sei und sie praktisch schutzlos seien. Es wurde abgefragt, ob Wertgegenstände oder Bargeld in größeren Mengen vorhanden seien, die von den Anrufern gesichert oder überprüft werden sollten. In einem Fall waren die Betrüger erfolgreich und erbeuteten mehrere zehntausend Euro. Zeugen, die im Bereich Wechmar unbekannte und verdächtig verhaltende Personen beobachtet haben, werden gebeten, bei der Aufklärung des Verbrechens zu helfen und sich bei der Polizei Gotha oder jeder anderen Polizeidienststelle unter der Bezugsnummer 0199671/26 zu melden.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Beamte normalerweise solche Informationen nicht telefonisch, sondern persönlich und in Uniform an die Bürger weitergeben, um Informationen über den Tathergang oder mögliche Täter zu erhalten. Der Besitz von Wertgegenständen würde in solchen Fällen niemals abgefragt oder gar Wertgegenstände sichergestellt. (ri)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 28 Männer, 8 Frauen und 12 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden nur noch 26 Fälle gemeldet, von denen 24 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 31, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








