Unbekannte Täter sperrten den Computer eines 77-Jährigen und forderten Bankdaten. Polizei warnt vor Betrugsmasche und gibt Verhaltenstipps.
Treffurt (Wartburgkreis): Computerbetrug durch Fernzugriff

Treffurt (Wartburgkreis) (ost)
Unbekannte Täter haben anscheinend gestern Mittag den Computer eines 77-jährigen Mannes per Fernzugriff gesperrt. Der Mann wurde von den Tätern aufgefordert, eine Telefonnummer anzurufen, um seinen PC zu entsperren. Während des Telefonats gab der Senior seine Bankdaten preis und wurde für etwa zwei Stunden am Telefon gehalten. In der Zwischenzeit wurde neun Mal versucht, Transaktionen vom Bankkonto des 77-Jährigen durchzuführen, die glücklicherweise von der Bank verhindert wurden. Es entstand kein finanzieller Schaden.
Wenn Sie solche Aufforderungen erhalten, legen Sie sofort auf. Geben Sie niemals Ihre Bankdaten weiter und informieren Sie sofort die Polizei. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder wenden Sie sich an die polizeiliche Beratungsstelle der Landespolizeiinspektion Gotha unter 03621-781504. (ak)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, wovon 993 gelöst wurden. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 Männer, 255 Frauen und 119 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3161, wobei 1083 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 834, darunter 542 Männer, 292 Frauen und 143 Nichtdeutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.958 | 3.161 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 993 | 1.083 |
| Anzahl der Verdächtigen | 755 | 834 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 500 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 255 | 292 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 119 | 143 |
Quelle: Bundeskriminalamt








