Falsche Polizisten erbeuten Goldmünzen im Wert von 28.000 Euro. Zeugen gesucht. Polizei warnt vor Betrugsmasche und bittet um Hinweise.
Trickbetrug in Apolda

Apolda (ost)
Am Abend des vergangenen Montags erhielt ein 91-jähriger Mann in Apolda einen Anruf von einem Unbekannten. Der Anrufer gab vor, ein Polizeibeamter zu sein, und informierte über einen vermeintlichen Einbruch in der Nachbarschaft in der Nacht zuvor. Der Betrüger erkundigte sich nach dem Vermögen des Seniors. Der 91-Jährige erwähnte, dass er eine Münzsammlung besitzt. Um die Wertsachen angeblich vor potenziellen Einbrechern zu schützen, arrangierte der falsche Polizist die sofortige Abholung der Münzen. Kurze Zeit später, gegen 18:30 Uhr, erschien ein Mann an der Wohnadresse des Opfers und nahm die Münzen im Wert von knapp 28.000 Euro entgegen. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer am Montag, dem 21.09.2026, zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Reuschelstraße in Apolda gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion zu melden (Tel.: 03644/541-0).
Hinweis: Die Polizei möchte diesen Vorfall zum Anlass nehmen, Angehörige, Freunde und Nachbarn älterer Menschen zu sensibilisieren – Sprechen Sie mit den Senioren, klären Sie sie auf – die echte Polizei fragt niemals nach Geld und Wertgegenständen und holt diese erst recht nicht ab. Im Zweifelsfall gilt: Auflegen und die Notrufnummer 110 wählen oder einen Angehörigen / Bekannten kontaktieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31. Davon waren 28 männlich, 3 weiblich und 7 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








