Polizeibeamte der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich stellten Verkehrsdelikte fest, darunter Cannabis- und Amphetamin-Einfluss bei Fahrern.
Unstrut-Hainich-Kreis: Polizeiliche Präsenz zeigt Wirkung

Mühlhausen (ost)
In der Nacht vom 14.11.2025 auf den 15.11.2025 wurden von Beamten der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich Verkehrswidrigkeiten festgestellt.
Am 14.11.2025 gegen 23:25 Uhr wurde ein Autofahrer in der Ammerschen Landstraße in Mühlhausen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter dem Einfluss von Cannabis stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.
Am 15.11.2025 gegen 00:15 Uhr fand eine weitere Verkehrskontrolle in Bad Langensalza in der Thamsbrücker Landstraße statt. Der Drogentest des Autofahrers reagierte positiv auf Amphetamine/Methamphetamine. Er wurde ebenfalls ins nahegelegene Krankenhaus gebracht, um eine Blutentnahme durchzuführen.
Bereits um 01:50 Uhr entdeckten Polizeibeamte in Bad Langensalza An der Stadtmauer einen weiteren Autofahrer, der auch unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand.
Die örtlichen Krankenhäuser unterstützten die Polizeibeamten jeweils bei der Durchführung der Blutentnahme.
Gegen alle drei Fahrer wurde das entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 7721, wobei 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








