Drei Tatverdächtige wurden nach einem schweren Raub in Gera und einer Gewalttat in Köln festgenommen, Haftbefehle wurden vollstreckt.
Verdächtige nach Raub in Gera und Gewalttat in Köln festgenommen

Gera (ost)
Die enge Kooperation mehrerer Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften führte zur Verhaftung von drei Verdächtigen, die unter anderem wegen eines bewaffneten Raubüberfalls in Gera untersucht werden. Der Ausgangspunkt der Untersuchungen war ein Raubüberfall am 20. Juli 2026 in Gera. Durch umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Gera konnten wichtige Informationen über die Verdächtigen gesammelt werden. Die Ermittlungen führten schließlich zu einer Gruppe von Tätern, die auch für ein schweres Verbrechen in Köln verantwortlich gemacht werden. Nach einem versuchten Raubmord an einer 72-jährigen Frau in Köln wurden die drei Beschuldigten im Alter von 20, 28 und 32 Jahren von Einsatzkräften der Polizei Duisburg und Spezialeinsatzkräften in Duisburg festgenommen. Gegen alle drei wurden Haftbefehle erlassen. Die Festnahmen sind auch ein wichtiger Erfolg für das laufende Verfahren in Thüringen. Der Fall betont die Bedeutung einer engen und schnellen Zusammenarbeit von Polizei und Justiz über Landesgrenzen hinweg. Dank des intensiven Informationsaustauschs und der koordinierten Ermittlungsarbeit konnten die Verdächtigen schnell identifiziert und festgenommen werden. Die Untersuchungen zu den beiden Fällen dauern noch an.
Hier ist die Pressemitteilung der PD Köln: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6328019
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 403 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 495 Verdächtige, darunter 439 Männer und 56 Frauen. 140 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 772, wobei 580 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 587 Männer und 50 Frauen. 241 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle von Raubüberfällen registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 546 | 772 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 403 | 580 |
| Anzahl der Verdächtigen | 495 | 637 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 439 | 587 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 50 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 241 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








