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Verkehrskontrolle in Suhl

Beamte stoppen Autofahrer unter Drogeneinfluss, finden verbotene Substanzen im Fahrzeug. Mehrere Anzeigen folgen.

Foto: Depositphotos

Suhl (ost)

Am Sonntagabend führten Polizeibeamte des Inspektionsdienstes Suhl eine Verkehrskontrolle mit einem 30-jährigen Fahrer in Suhl Goldlauter-Heidersbach durch. Da der Mann offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Der Mann war damit nicht einverstanden und widersetzte sich zunächst der polizeilichen Maßnahme, wobei ein Polizist leicht verletzt wurde. Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten eine kleine Menge verbotener Drogen, die beschlagnahmt wurde. Nach der Blutentnahme und dem Fahrverbot erwarten den 30-Jährigen nun mehrere Anzeigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.688 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. Insgesamt wurden 860 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wobei 6.475 männliche und 1.246 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1.080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% entspricht. Innerorts gab es 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Die Anzahl der Getöteten betrug 97, Schwerverletzte 1.476 und Leichtverletzte 5.646.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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