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Verkehrskontrollen in Erfurt

Die Erfurter Polizei stoppte gestern und heute fünf betrunkene und berauschte Verkehrsteilnehmer, darunter E-Scooter- und Autofahrer. Alle wurden einer Blutentnahme unterzogen und müssen mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Während des gestrigen und heutigen Tages entdeckte die Polizei in Erfurt insgesamt fünf Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gefahren waren.

Am Dienstagmorgen gegen 08:40 Uhr wurde ein 25-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Friedrich-Engels-Straße erwischt. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis. Kurz vor 13:30 Uhr wurde ein weiterer E-Scooter-Fahrer in der Auenstraße von Beamten kontrolliert. Auch hier stand der 26-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis. Wenig später wurde in der Körnerstraße ein 26-jähriger Autofahrer in eine Verkehrskontrolle geraten. Auch er hatte vor der Fahrt Drogen konsumiert.

Kurz vor Mitternacht stoppten Polizeibeamte in der Leipziger Straße einen 24-jährigen Audi-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,7 Promille. Nur kurz danach wurde in der Straße Am Stollberg ein 53-jähriger Mazda-Fahrer von Beamten kontrolliert. Auch er hatte knapp 0,8 Promille Alkohol im Blut.

Die Fahrt war für alle Betroffenen damit beendet. Die berauschten Verkehrsteilnehmer mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Die beiden angetrunkenen Autofahrer wurden zur Durchführung eines gerichtsverwertbaren Atemalkoholtests auf eine Polizeidienststelle gebracht. Gegen alle fünf Betroffenen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei Rechtskraft müssen sie mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, Punkten in Flensburg und Fahrverboten rechnen. (DS)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Zahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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