Ein 31-Jähriger verletzte einen 57-Jährigen in einem Lokal, flüchtete, wurde aber von der Polizei aufgegriffen. Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Drogenbesitz.
Vorfall in Weimar führt zu mehreren Anzeigen

Weimar (ost)
Am frühen Samstagmorgen um etwa 01:30 Uhr ging ein 31-jähriger Mann in eine Bar am Marktplatz in Weimar, obwohl er dort bereits ein Hausverbot hatte. Als der Sicherheitsdienst ihn aufforderte, das Gebäude zu verlassen, warf der Angreifer eine Keramiktasse auf den Sicherheitsdienst und verletzte dabei einen 57-jährigen Mann am Kopf, bevor er floh. Der Täter wurde jedoch dank Zeugenaussagen von der Polizei gefunden. Es stellte sich heraus, dass der 31-Jährige stark unter dem Einfluss von Drogen stand und auch welche bei sich hatte. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Hausfriedensbruch eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 36, wobei 28 männliche und 8 weibliche Verdächtige waren. 12 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 26 Fälle gemeldet, von denen 24 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 31, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland – 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 10.272 Fälle registriert, wovon 9.688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7.674 Verdächtige, darunter 6.390 Männer, 1.284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.287, wobei 9.768 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wobei 6.475 Männer, 1.246 Frauen und 1.080 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








