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Wasungen: Polizeibilanz Karneval

Die närrische Jahreszeit endet mit dem heutigen Aschermittwoch. In und um Wasungen wurden 22 Anzeigen aufgenommen, darunter Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.

Foto: unsplash

Wasungen/Gießübel/Viernau (ost)

Der närrische Zeitraum endet heute mit dem Aschermittwoch. In der Zuständigkeit der Landespolizeiinspektion Suhl fanden in den vergangenen Tagen zahlreiche Karnevalsumzüge und Abendveranstaltungen statt. Die Polizei berichtet, dass die Veranstaltungen ohne besondere Vorkommnisse und Behinderungen verliefen. Dennoch wurden vor allem in und um Wasungen einige Straftaten registriert. Seit dem 11.02.2026 gab es insgesamt 22 Anzeigen bei der Polizei in Wasungen. Diese reichen von Alkohol- oder Drogenfahrten bis hin zu Körperverletzungen bei Abendveranstaltungen. In 16 Fällen musste die Polizei einschreiten, da stark alkoholisierte Personen aufeinander losgingen und sich verletzten. Außerdem wurden ein Fahrzeug und eine Hauseingangstür beschädigt. In zwei Fällen wird derzeit untersucht, ob möglicherweise K.O.-Tropfen im Spiel waren. Die Anzeigenerstatter berichteten von Gedächtnislücken und Unwohlsein nach dem Konsum von Alkohol. Es kam zu keinen körperlichen Übergriffen. Auch in Gießübel wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, wobei die schwerwiegendste Verletzung am 15.02.2026 in Viernau auftrat (siehe Pressemeldung vom 16.02.2026).

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, wobei 6390 männliche Verdächtige und 1284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 10287 erfassten Fällen und 9768 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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