Polizei klärt versuchten Einbruch auf – Tatverdächtige nach kurzer Flucht gestellt. Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls eingeleitet.
Weimar: Einbruch in italienisches Restaurant scheitert

Weimar (ost)
In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurde ein versuchter Einbruch in ein italienisches Restaurant in der Seifengasse in Weimar durch das schnelle Eingreifen der Polizei aufgedeckt.
Um 04:13 Uhr wurde die Polizei über den Notruf über einen laufenden Einbruchsversuch informiert. Das Sicherheitssystem des Restaurants alarmierte den Verantwortlichen, der daraufhin sofort den Notruf wählte. Zwei Männer wurden von einer Überwachungskamera erfasst, als sie versuchten, gewaltsam die Tür eines hinteren Gebäudes zu öffnen.
Nur zwei Minuten nach dem Notruf trafen die ersten Polizeikräfte der Polizeiinspektion Weimar am Tatort ein. Als sie die Polizeibeamten sahen, flüchteten die beiden Verdächtigen zu Fuß und ließen ihre Fahrräder zurück. Die anschließende Fahndung in der Umgebung verlief zunächst ergebnislos.
Kurz darauf kehrten die Männer zum Tatort zurück und taten so, als hätten ihre Fahrräder nichts mit dem Geschehen zu tun. Die Auswertung der Videoaufnahmen und bisherigen polizeilichen Erkenntnisse zeigte jedoch etwas anderes. Die beiden deutschen Verdächtigen im Alter von 40 und 43 Jahren wurden daraufhin vorläufig festgenommen.
Die Polizeibeamten sicherten Spuren am Tatort, dokumentierten die Hebelspuren an der Tür und stellten das Videomaterial als Beweismittel sicher. Die Verdächtigen wurden zur Dienststelle gebracht, vernommen und erkennungsdienstlich behandelt.
Die Männer gelangten nicht ins Gebäude. Durch die Hebelversuche entstand an der Tür des Gebäudes ein Sachschaden von etwa 500 Euro.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Sie werden wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Diebstahls ermittelt.
Weitere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Weimar zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 783 Fälle von Einbruchsdiebstählen registriert, wovon 208 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 223, darunter 189 Männer, 34 Frauen und 31 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1226, wobei 273 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 259, darunter 219 Männer, 40 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31. Davon waren 28 männlich, 3 weiblich und 7 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








