Zwei Personen drangen gewaltsam in ein Wochenendhaus ein und verursachten Sachschaden. Polizei ermittelt wegen Einbruch und Diebstahl.
Weimar: Einbruch in Wochenendhaus

Weimar/ Weimarer Land (ost)
Ein 40-jähriger Frau und ein 43-jähriger Mann sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Wochenendhaus in der Marienhöhe in Weimar eingedrungen, ohne dazu berechtigt zu sein. Sie brachen gewaltsam in das Gebäude ein, um dort unter anderem zu übernachten.
Im Inneren durchsuchten sie das Haus und verursachten dabei Sachschaden. Der Eigentümer des Hauses entdeckte die beiden Personen am Mittwochnachmittag im Gebäude und forderte sie auf, zu gehen. Beim Verlassen versuchten sie unter anderem, verschiedene Gegenstände mitzunehmen.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten beide Verdächtigen vor Ort festnehmen. Beide waren stark betrunken. Darüber hinaus reagierte ein Drogentest bei beiden positiv. Das vermutliche Diebesgut wurde sichergestellt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sach- und Beuteschaden wird nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich liegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 783 Fälle registriert, wovon 208 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 223 Verdächtige, darunter 189 Männer, 34 Frauen und 31 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 1226 Fälle, von denen 273 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 259 Verdächtige, darunter 219 Männer, 40 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, wobei 6390 Männer und 1284 Frauen waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 Männer und 1246 Frauen verdächtigt wurden. 1080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








