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Weimar: Nicht angemeldeter Filmdreh löst Großeinsatz aus

Ein vermeintlicher Bewaffneter löste in Weimar einen Polizeieinsatz aus. Der Vorfall zeigt, wie schnell Anscheinswaffen zu größeren Einsätzen führen können.

Foto: unsplash

Weimar (ost)

Am heutigen Morgen hat ein angeblicher Bewaffneter in Weimar einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst.

Um 11:11 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein Mann mit einer Pistole in einen Getränkemarkt in der Nähe einer Berufsschule in der Bertuchstraße gegangen sei. Basierend auf dieser Beschreibung rückten die Einsatzkräfte sofort mit angemessenen Ressourcen und Spezialausrüstung aus. Ein Hubschrauber wurde ebenfalls angefordert.

Vor Ort stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass keine Gefahr bestand. Der Mann nahm an Filmaufnahmen im Rahmen eines Videodrehs teil und führte dabei eine ungeladene Airsoft-Waffe. Die Dreharbeiten waren zwar mit der Ladenbesitzerin abgestimmt, jedoch nicht mit der Polizei. Dies führte zur Alarmierung.

Dieser Vorfall zeigt, wie schnell Scheinwaffen im öffentlichen Raum zu Notrufen und größeren Polizeieinsätzen führen können. Personen, die Film- oder Fotoaufnahmen mit täuschend echten Waffen planen, sollten diese frühzeitig mit den relevanten Behörden abstimmen, um unnötige Einsätze und potenzielle Gefahren zu vermeiden.

Quelle: Presseportal

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