Ein 20-jähriger Fahrer wurde ohne gültige Fahrerlaubnis kontrolliert und hatte Betäubungsmittel konsumiert. Die 24-jährige Halterin muss sich ebenfalls verantworten.
Weimar: Ohne Fahrerlaubnis, dafür unter Einfluss von Betäubungsmitteln

Weimar (ost)
Am 26.09.2026 um etwa 12:30 Uhr führten Polizeibeamte eine Kontrolle an einem Opel PKW in der Carl-Gärtig-Straße in Weimar durch. Der Fahrer, 20 Jahre alt, konnte den Beamten keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Ein freiwilliger Drogentest ergab zudem, dass der Beschuldigte vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Daher wurde der 20-Jährige zur Entnahme einer Blutprobe aufgefordert. Es wurde auch ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Da der Fahrer nicht gleichzeitig der Halter des Fahrzeugs war, wird nun auch die 24-jährige Halterin des Fahrzeugs wegen des Verdachts der Gestattung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Verantwortung gezogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wovon 6.390 männlich und 1.284 weiblich waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wovon 6.475 männlich und 1.246 weiblich waren. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








