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Weimar: Wasserschaden führt zu Polizeieinsatz

Ein Mann unter Drogeneinfluss löste in Weimar einen Polizeieinsatz aus, nachdem Wasser durch die Decke in die Nachbarwohnung tropfte.

Foto: Depositphotos

Weimar/Weimarer Land (ost)

Ein Mann, der unter dem Einfluss von Drogen stand, löste am Donnerstagabend in einer Wohnung in der Heldrunger Straße in Weimar einen größeren Polizeieinsatz aus. Ursprünglich war ein Wasserschaden der Auslöser. Nach bisherigen Informationen ließ der 54-jährige Mann Wasser in seiner Wohnung überlaufen, das schließlich durch die Decke in die darunterliegende Wohnung tropfte. Nachdem er zunächst nicht auf Klingeln und Klopfen reagierte, öffnete er schließlich doch die Tür für die eingesetzten Beamten. Die Polizisten trafen den 54-Jährigen in seiner Wohnung an, wo er lautstark schrie. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens und der unkontrollierten Gestik mussten die Beamten ihn zu Boden bringen und festhalten. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Es wurde niemand verletzt. Anschließend wurde der Mann zur weiteren medizinischen und psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7674 Verdächtige, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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