Eine Seniorin entging knapp einem Betrugsversuch, als Unbekannte 80.000 Euro für ihre Büchersammlung anboten. Die Polizei warnt vor solchen Maschen.
Weimar/Weimarer Land: Betrugsmasche mit angeblichen Bücherankauf gescheitert

Weimar/Weimarer Land (ost)
Eine 72-jährige Bewohnerin von Wiegendorf wurde fast Opfer einer vermeintlichen Betrugsaktion. Unbekannte kamen an ihre Adresse und zeigten Interesse am Kauf ihrer Büchersammlung. Während des Gesprächs boten die vermeintlichen Käufer einen Kaufpreis von 80.000 Euro an. Allerdings behaupteten sie, dass für den Verkauf eine notwendige Registrierungsnummer fehle. Diese könnte angeblich über eine Bundesregistrierungszentrale beschafft werden. Kurz darauf erhielt die ältere Dame per E-Mail einen Kaufvertrag, in dem 12.699 Euro für die Registrierung gefordert wurden. Die Frau erkannte den Betrugsversuch rechtzeitig und überwies kein Geld. Es entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei warnt vor solchen Vorgehensweisen. Betrüger locken ihre Opfer mit hohen Kaufangeboten für Bücher, Kunstwerke oder Sammlungen und verlangen dann angebliche Gebühren, Registrierungs- oder Bearbeitungskosten im Voraus. Seriöse Käufer verlangen keine Vorauszahlungen. Wenn man ein solches Angebot erhält, sollte man keine Zahlungen leisten und sich im Zweifelsfall an die Polizei wenden.
Quelle: Presseportal








