Ein Radfahrer wird von einem PKW bedrängt und zur Weiterfahrt genötigt. Die Polizei sucht einen unbeteiligten Radfahrer als Zeugen.
Weimar: Zeugenaufruf nach Nötigung im Straßenverkehr

Weimar (ost)
Am 25.02.2026 gegen 16:30 / 16:40 Uhr fuhr ein Fahrradfahrer die Schwanseestraße in Richtung Stadtzentrum. Etwa 50m vor dem Bahnübergang wurde der Radfahrer von einem grauen Kombi mit Weimarer Kennzeichen überholt, der nicht genügend Sicherheitsabstand hielt. Der Radfahrer sprach den Autofahrer durch das Fenster auf der Fahrerseite auf das gefährliche Überholmanöver an, während beide Fahrzeuge langsam vorwärts fuhren. Ohne erkennbaren Grund lenkte der Autofahrer plötzlich nach links und versuchte, den Radfahrer abzudrängen. Nur durch schnelles Ausweichen konnte der Radfahrer eine Kollision mit dem Auto verhindern. Anschließend kam es zu einer Diskussion am Straßenrand, bei der der Autofahrer den Radfahrer unter Gewaltandrohung zur Weiterfahrt zwang.
Gesucht wird ein unbeteiligter Radfahrer, der die Situation beobachtet hat und versucht hat, auf die Beteiligten einzuwirken, um die Spannungen zu lösen.
Er kann wie folgt beschrieben werden: E-Bike, männlich, ungefähr 185cm-190cm groß, 40-45 Jahre alt, dunkle Hals-Tattoos, kräftige Statur, möglicherweise trug er eine Mütze.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und hilfreiche Informationen geben können, werden gebeten, sich unter Angabe des Aktenzeichens: VST/0049020/2025 unter der folgenden Telefonnummer: 03643 / 81-0 oder per E-Mail an: PI.Weimar@polizei.thueringen.de bei der Polizei Weimar zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% entspricht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








