Mehrere Wildunfälle ereigneten sich heute Nacht und am frühen Morgen im Landkreis Gotha. Autofahrer kollidierten mit Rehen und einem Wildschwein, blieben aber unverletzt.
Wildunfälle im Landkreis Gotha

Landkreis Gotha (ost)
In der Nacht und am frühen Morgen ereigneten sich mehrere Wildunfälle im Landkreis Gotha. Um 02.00 Uhr stieß ein 47-jähriger VW-Fahrer auf der Kreisstraße zwischen Ermstedt und Nottleben mit einem Reh zusammen. Gegen 04.00 Uhr kollidierte auch ein 62 Jahre alter Fahrer eines Linienbusses auf der L 1027 zwischen Molschleben und Bienstädter Warte mit einem Reh. Zwischen Wandersleben und Wechmar kam es zur gleichen Zeit zu einem Zusammenstoß zwischen einem Hyundai (m/25) und einem Reh auf der L 2141. Ebenfalls in den frühen Morgenstunden gab es auf der B 88 zwischen Langenhain und Schwarzhausen einen Wildunfall mit einem Wildschwein. Der 67-jährige Fahrer eines VW konnte auch hier nicht rechtzeitig bremsen und erfasste das Tier. In allen Fällen blieben die Fahrer unverletzt, die Tiere verendeten infolge der Zusammenstöße.
Die Polizei Gotha empfiehlt:
Wenn es zu einem Unfall gekommen ist, sollte die Unfallstelle zunächst gesichert werden (z.B. Warnblinkanlage einschalten, Warndreieck aufstellen). Danach sollte die Polizei oder der Jagdausübungsberechtigte informiert werden. Gegen eine Gebühr wird auch eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung ausgestellt. Für die spätere Schadensregulierung kann es hilfreich sein, die Unfallspuren fotografisch festzuhalten. Auf keinen Fall sollte ein totes Tier mitgenommen werden. (ah)
Quelle: Presseportal








