In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Wildunfällen. Autofahrer sollten auf Tiere auf der Fahrbahn achten und im Falle eines Unfalls die Polizei verständigen.
Wildunfälle im Landkreis Sömmerda

Landkreis Sömmerda (ost)
In den letzten Tagen ereigneten sich mehrere Wildunfälle im Landkreis Sömmerda. Letzte Nacht (07.07.2026) kollidierte eine Ford-Fahrerin gegen Mitternacht mit einem Reh. Die 56-jährige Frau war auf der Landstraße zwischen Orlishausen und Sprötau unterwegs, als das Tier plötzlich die Straße überquerte. Es kam zu einem Zusammenstoß. Die Fahrerin blieb zum Glück unverletzt, aber ihr Auto musste abgeschleppt werden. Das Reh verendete am Unfallort. In der Nähe ereignete sich heute Morgen ein weiterer Wildunfall. Gegen 06:00 Uhr erfasste ein 33-jähriger KIA-Fahrer einen Hasen. Der Mann war auf der Landstraße zwischen Orlishausen und dem Abzweig zur Bundesstraße 176 unterwegs, als es zum Unfall kam. Der Hase starb, am Auto entstand Sachschaden, aber der KIA blieb fahrbereit.
In der Morgendämmerung sind nicht nur Autos, sondern auch Wildtiere auf den Straßen unterwegs. Besonders zwischen Waldgebieten und Feldern nutzen Tiere gerne die Straße zum Überqueren.
Auf was Sie als Autofahrer achten können, damit niemand zu Schaden kommt:
Schalten Sie das Fernlicht aus, wenn Tiere auf der Straße sind, denn geblendete Tiere bleiben stehen. Fahren Sie langsam und bleiben Sie bremsbereit, wenn Tiere in Sichtweite sind. Denken Sie daran, dass Tiere selten alleine unterwegs sind. Weichen Sie nicht aus, wenn ein Unfall unvermeidbar ist. Halten Sie das Lenkrad fest, eine Kollision ist sicherer als unkontrolliertes Ausweichen.
Im Falle eines Wildunfalls:
Sichern Sie die Unfallstelle ordnungsgemäß ab und suchen Sie einen sicheren Bereich auf. Melden Sie den Zusammenstoß der Polizei unter der Notrufnummer 110. Die Beamten nehmen den Unfall auf und informieren den zuständigen Jäger. Halten Sie Abstand von verletzten Tieren, da sie unberechenbar sein können. (SO)
Quelle: Presseportal








