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Zeugen gesucht: Ausländerfeindlicher Angriff an Bushaltestelle

Ein 18-jähriger Mann eritreischer Herkunft wurde mit ausländerfeindlichen Äußerungen beleidigt und angegriffen. Polizei sucht dringend Zeugen und Hinweise zum Tatverdächtigen.

Foto: Depositphotos

Rudolstadt (ost)

Am Mittwoch, dem 23. September 2026, ereignete sich gegen 12:45 Uhr an einer Bushaltestelle im Erich-Correns-Ring in Rudolstadt eine Beleidigung und eine Körperverletzung. Die Polizei führt Ermittlungen durch und sucht dringend nach Zeugen sowie Hinweisen zum bisher unbekannten Tatverdächtigen.

Nach bisherigen Informationen wurde ein 18-jähriger Mann aus Eritrea von einem Unbekannten mit fremdenfeindlichen Bemerkungen beleidigt. Darüber hinaus griff der Verdächtige den jungen Mann mit einem Feuerzeug an, wodurch Teile seiner Haare verbrannt wurden. Anschließend spuckte der Unbekannte in Richtung seines Gesichts. Zum Glück wurde der Geschädigte nicht verletzt.

Insbesondere werden drei bisher unbekannte Zeugen gesucht. Es handelt sich um eine Frau, die den Vorfall von einem nahegelegenen Balkon aus beobachtet haben soll, sowie einen Mann und eine Frau, die versuchten, den Tatverdächtigen von weiteren Handlungen abzuhalten. Die beiden Letztgenannten fuhren anschließend mit dem Bus in Richtung Bad Blankenburg.

Die Polizei bittet die genannten Zeugen sowie andere Personen, die Informationen zum Vorfall oder zur Identität des Tatverdächtigen haben, sich unter der Telefonnummer 03671 560 zu melden. Bitte geben Sie dabei die Vorgangsnummer 0243166 an.

Die Untersuchungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 12 auf 7. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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