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Zeugenaufruf: Nach Sammelsurium an Straftaten werden Zeugen gesucht

Die Nordhäuser Polizei sucht Zeugen für ein strafrechtliches Nachspiel nach einem Beinaheunfall mit einem Bus und einer bedrohlichen Begegnung mit einem Rohr.

Foto: Depositphotos

Nordhausen (ost)

Am Donnerstag, dem 12. März, ereignete sich gegen 15.40 Uhr auf dem Platz der Gewerkschaften ein Zusammenstoß zweier Autofahrer, der nun strafrechtliche Konsequenzen hat. Ein 38-Jähriger erklärte der Polizei in Nordhausen, dass es zu einer hitzigen Begegnung mit einem anderen Verkehrsteilnehmer gekommen sei. Währenddessen wurde der Mann von einem überholenden Auto mit überhöhter Geschwindigkeit ausgebremst. Laut Angaben des 38-Jährigen kam es während des Überholmanövers beinahe zu einem Unfall mit einem Bus. Daraufhin stieg ein Mann aus dem Fahrzeug aus, näherte sich dem Geschädigten bedrohlich mit einem Rohr und beleidigte ihn. Der 38-Jährige floh daraufhin vom Tatort und informierte die Polizei über den Vorfall.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Beleidigung, Nötigung im Straßenverkehr und versuchter Körperverletzung aufgenommen. Über den Beschuldigten liegen derzeit keine genaueren Informationen vor.

Im Zuge der Untersuchungen zu dem Vorfall sucht die Nordhäuser Polizei nun nach Zeugen, die Informationen über das Zusammentreffen der beiden Verkehrsteilnehmer geben können. Auch der Fahrer und die Passagiere des Busses, die den Vorfall beobachtet haben, werden gesucht. Sie werden gebeten, sich telefonisch beim Inspektionsdienst Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/960 zu melden.

Aktenzeichen: 0063509

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel traten in 361 Fällen auf, was 0,72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425, was einem Anteil von 84,05% entspricht. Innerorts gab es 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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