Geschwindigkeitsverstöße an Baustelle der B94 sorgen für Besorgnis. Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h deutlich überschritten.
Zoghaus: Polizei kündigt Kontrollen an

Greiz (ost)
Greiz. Zwischen Zoghaus und Naitschau entlang der Bundesstraße B94 gibt es derzeit eine Baustelle im Rahmen des Ausbaus des Stromnetzes (Projekt „Südlink“), bei der regelmäßig LKW die Straße überqueren. Alle Verkehrsteilnehmer müssen daher besonders aufmerksam und rücksichtsvoll sein.
Aufgrund von Hinweisen der Bauarbeiter vor Ort führte die Polizeiinspektion Greiz in den letzten beiden Tagen Geschwindigkeitskontrollen während der Bauarbeiten durch. Die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich beträgt 50 km/h.
Das Ergebnis der Kontrollen ist besorgniserregend: An beiden Tagen wurden innerhalb von jeweils etwa 1,5 Stunden eine zweistellige Anzahl von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Mehrere Fahrer waren mit über 75 km/h unterwegs. Der Spitzenwert lag bei 105 km/h – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.
Diese Verstöße sind besonders schwerwiegend, da sie während aktiver Bauarbeiten begangen wurden. Durch die querenden LKW besteht ein erhebliches Risiko. Ein Frontalzusammenstoß hätte schwerwiegende Folgen, deren Risiko mit zunehmender Geschwindigkeit deutlich steigt.
Die Polizei betont, dass bei den Kontrollen nicht die Bestrafung im Vordergrund steht, sondern die Sicherheit aller Beteiligten – insbesondere der Bauarbeiter vor Ort und der Verkehrsteilnehmer selbst.
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden auch weiterhin gezielte Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich durchgeführt.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: Bitte halten Sie sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und passen Sie Ihre Fahrweise den örtlichen Gegebenheiten an. Rücksicht und Aufmerksamkeit können Leben retten. (DL)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 50477 Verkehrsunfälle in Thüringen. Davon waren 5589 Unfälle mit Personenschaden, was 11.07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.16% der Gesamtanzahl aus, was 2102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 361 Fällen oder 0.72% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 42425, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 84.05% ausmacht. Bezogen auf die Ortslage gab es 4335 Unfälle innerorts (8.59%), 2203 außerorts (4.36%) und 681 auf Autobahnen (1.35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1476 Schwerverletzte und 5646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








