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Tödliche Massenpanik in Tempel: Acht Frauen sterben bei Gedränge in Indien

Bei einem religiösen Fest in Indien ist es zu einer tragischen Massenpanik gekommen. Im Bundesstaat Bihar starben mindestens acht Frauen, als es im überfüllten Tempel zu einem Gedränge kam. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

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Foto: depositphotos

Massenpanik bei religiösem Fest

Im indischen Bundesstaat Bihar hat sich während eines religiösen Festes eine tödliche Tragödie ereignet. Im Sheetla-Mata-Tempel im Bezirk Nalanda kam es zu einer Massenpanik, bei der mindestens acht Frauen ums Leben kamen.

Der Vorfall ereignete sich während der Feierlichkeiten zu Sheetla Ashtami, als sich besonders viele Gläubige im Tempel versammelt hatten.

Überfüllung löst Chaos aus

Nach ersten Erkenntnissen war das Gelände stark überfüllt. Augenzeugen berichteten, dass plötzlich Panik ausbrach, nachdem ein Gerücht die Menge in Unruhe versetzte. In der Folge kam es zu einem Gedränge, bei dem zahlreiche Menschen zu Boden stürzten. Viele versuchten verzweifelt, sich in Sicherheit zu bringen.

Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Neben den Todesopfern wurden mehrere Menschen verletzt. Rettungskräfte brachten die Betroffenen in umliegende Krankenhäuser. Polizei und Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und leiteten Maßnahmen ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und weitere Opfer zu verhindern.

Behörden bestätigen Todesopfer

Der stellvertretende Polizeichef von Bihar Sharif, Noorul Haque, bestätigte, dass mindestens acht Frauen bei dem Vorfall ums Leben gekommen sind. Die genaue Ursache der Panik wird weiterhin untersucht.

Regierung reagiert auf Unglück

Bihars Ministerpräsident Nitish Kumar zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Er ordnete an, dass die Familien der Verstorbenen eine finanzielle Unterstützung erhalten sollen. Auch Vize-Ministerpräsident Samrat Choudhary sicherte Hilfe für die Betroffenen zu und betonte, dass die medizinische Versorgung der Verletzten gewährleistet werde.

Rettungseinsatz läuft weiter

Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort, um die Lage zu sichern und mögliche weitere Opfer zu versorgen. Aufgrund der großen Menschenmenge wird befürchtet, dass die Zahl der Verletzten noch steigen könnte. Die Behörden prüfen zudem, ob ausreichende Sicherheitsmaßnahmen für die Großveranstaltung getroffen worden waren.

TS
Quellen: livemint.com