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Tödlicher Unfall an Bord der „Arvia“ – Mitarbeiter durch Aufzug offenbar tödlich verletzt

Ein tragischer Unfall auf dem Kreuzfahrtschiff „Arvia“ erschüttert die Branche: Ein Crewmitglied stirbt offenbar bei Arbeiten an einem defekten Aufzug. Nun ermitteln Behörden zur Ursache – und prüfen mögliche Sicherheitsmängel an Bord.

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Foto: NF24 / KI

AAuf dem Kreuzfahrtschiff „Arvia“ ist es zu einem tragischen Arbeitsunfall gekommen: Ein Besatzungsmitglied starb offenbar infolge eines Defekts an einem Aufzug. Der Vorfall ereignete sich während technischer Arbeiten an Bord. Reederei und Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände zu klären.

Unglück bei Wartungsarbeiten

Nach bisherigen Erkenntnissen führte der 45-jährige Mitarbeiter Instandhaltungsarbeiten im technischen Bereich des Schiffes durch, als es zu dem Unfall kam. Berichten zufolge setzte sich ein Aufzug unerwartet in Bewegung und verletzte den Mann tödlich. Trotz sofortiger Hilfe durch Kollegen kam jede Rettung zu spät.

Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Hafen. Der reguläre Kreuzfahrtbetrieb war nicht betroffen, dennoch wurden interne Prüfungen eingeleitet.

Reederei zeigt sich betroffen

Die Reederei äußerte sich bestürzt über den Tod des Mitarbeiters und sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Man unterstütze die Familie und arbeite eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Ziel sei es, den Unfallhergang vollständig aufzuklären und mögliche Sicherheitsmängel auszuschließen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Nun prüfen Fachleute, ob ein technischer Defekt, ein Bedienungsfehler oder unzureichende Sicherungsmaßnahmen zum Unglück führten. Auch die Funktionsweise der Sicherheitssysteme des Aufzugs wird untersucht. Solche Untersuchungen können mehrere Wochen dauern.

Arbeitsunfälle im technischen Bereich von Schiffen sind selten, jedoch grundsätzlich möglich, da Wartungsarbeiten an komplexen Anlagen mit besonderen Risiken verbunden sind.

Sicherheit an Bord im Fokus

Der Vorfall lenkt erneut Aufmerksamkeit auf die Arbeitssicherheit in der Kreuzfahrtbranche. Zwar gelten auf modernen Passagierschiffen hohe Sicherheitsstandards, dennoch zeigt der Fall, dass technische Arbeiten selbst unter regulierten Bedingungen gefährlich sein können.

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bh
Quellen: t-online.de