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Tödlicher Vorfall in Istanbul: Polizei erschießt 20-jährigen Doppelstaatsbürger

Ein 20-jähriger österreichisch-türkischer Doppelstaatsbürger wird in Istanbul von der Polizei erschossen, nachdem er auf Einsatzkräfte feuert. Der Mann stand im Verdacht, Verbindungen zum IS zu haben und einen Anschlag geplant zu haben.

Österreicher in Türkei getötet – IS-Anschlag geplant – Polizei erschießt Berkan C. (20)
Bildquelle: Hussein A.Kamal auf Unsplash

Ein tödlicher Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 3. September, in Istanbul, als ein 20-jähriger Mann mit österreichisch-türkischer Staatsbürgerschaft, bekannt als Berkan C., in einen Schusswechsel mit der Polizei verwickelt wurde. Der junge Mann eröffnete das Feuer auf die Einsatzkräfte, woraufhin die Polizei zurückschoss und ihn tötete. Bei diesem Einsatz wurde zudem ein Zivilist verletzt.

Hintergrund des Vorfalls

Die Schießerei fand in der Umgebung eines Busbahnhofs im Istanbuler Stadtteil Sultanbeyli statt. Videoaufnahmen dokumentieren, wie Berkan C. die Polizisten unter Beschuss nahm, die sich hinter einem Fahrzeug in Sicherheit brachten. Die türkischen Sicherheitsbehörden hatten bereits zuvor Verdacht geschöpft, dass er Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterhielt und einen Anschlag in der Türkei plante.

Überwachung durch Sicherheitsbehörden

Der 20-Jährige war bereits länger im Fokus der Sicherheitsbehörden in Österreich. Im Jahr 2025 identifizierte die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) Anzeichen seiner Radikalisierung sowie seiner Sympathien für den IS. Hinweise auf seine geplante Ausreise nach Ägypten führten zu seiner Festnahme im Mai 2025, woraufhin er bis November in Untersuchungshaft blieb.

Rechtliche Schwierigkeiten

Im März 2026 kam es erneut zu einer Festnahme, als die DSN feststellte, dass Berkan C. trotz eines bestehenden Waffenverbots Interesse an Waffenkäufen zeigte. Ende Mai 2026 wurde er wegen seiner Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verurteilt. Nach Berücksichtigung der Haftzeit wurde er jedoch wieder freigelassen.

Reise und Festnahme in der Türkei

Zu den Auflagen seiner Entlassung gehörten regelmäßige Meldungen bei den Sicherheitsbehörden und die Teilnahme an einem Deradikalisierungsprogramm. Dennoch reiste Berkan C. im Juli 2026 widerrechtlich in die Türkei. Dort wurde er zunächst festgenommen, später jedoch unter Auflagen von der türkischen Justiz wieder freigelassen.

Folgen der Ausreise

Nach seiner Ausreise trat in Österreich eine Festnahmeanordnung in Kraft. Zudem war ein Verfahren zur Aberkennung seiner österreichischen Staatsbürgerschaft im Gange. Der Vorfall in Istanbul wirft Fragen zu den Schwierigkeiten im Umgang mit radikalisierten Personen und dem internationalen Austausch von Sicherheitsinformationen auf.


Quellen: heute, sn

Bildquelle: Bildquelle: Hussein A.Kamal auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS