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Tragödie in Texas: Drei Brüder (6, 8, 9) brechen durch Eis und ertrinken

Schockierende Nachricht aus den USA: Drei kleine Brüder sind beim Spielen auf einem zugefrorenen Teich durch das dünne Eis eingebrochen und ertranken trotz verzweifelter Rettungsversuche der Mutter.

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Foto: depositphotos (Symbolbild)

Ein verheerender Unfall hat im US-Bundesstaat Bonham eine Familie erschüttert. Drei Brüder im Alter von sechs, acht und neun Jahren sind gestorben, nachdem sie auf einem scheinbar zugefrorenen Teich eingebrochen und ins eiskalte Wasser gefallen waren. Trotz verzweifelter Bemühungen ihrer Mutter und Hilfe durch Anwohner konnten die Kinder nicht gerettet werden. Die Tragödie ereignete sich im Zuge eines starken Wintersturms, der Teile der USA derzeit mit extremen Temperaturen und Eisflächen konfrontiert.

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Drama auf gefrorenem Teich

Die drei Jungen spielten in der Nähe eines privaten Teichs, als das dünne Eis unter ihnen nachgab und sie ins Wasser stürzten. Der jüngste Sohn war zuerst eingebrochen, die beiden älteren Brüder versuchten sofort, ihm zu helfen, brachen aber ebenfalls ein.

Mutter kämpft vergeblich um Rettung

Die Mutter der Kinder, Cheyenne Hangaman, stürzte in das eiskalte Wasser, um ihre Söhne zu retten und rief um Hilfe. Die Eisoberfläche brach immer wieder, sobald sie versuchte, einen der Jungen herauszuziehen, und ließ keinen stabilen Halt zu. Sie schilderte später, wie sie beobachten musste, wie ihre Kinder kämpften und schließlich ertranken.

Einsatzkräfte und Nachbarn im Einsatz

Nachbarn und Rettungskräfte reagierten schnell: Ein Anwohner konnte die Mutter aus dem Teich ziehen, während Feuerwehr und Polizei versuchten, die Kinder zu bergen. Zwei der Brüder wurden aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus gebracht, wo sie später ihren Verletzungen erlagen. Der jüngste Bruder konnte erst nach einer Suche gefunden werden, kam aber ebenfalls nicht mehr lebend ans Ufer.

Wetterlage verschärft Unfallrisiko

Die Region war von einem heftigen Wintersturm betroffen, der für extrem niedrige Temperaturen sorgte. Solche Bedingungen führten zu dünn gefrorenen Gewässern, die für Außenstehende oft trügerisch wirken – besonders für spielende Kinder. Behörden warnten bereits wiederholt vor der Gefahr, sich bei solchen Bedingungen auf vermeintlich sicherem Eis aufzuhalten.

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Anteilnahme in der Gemeinschaft

Die lokale Schule, Bonham Independent School District, zeigte sich zutiefst betroffen und stellte Unterstützungsangebote für trauernde Mitschüler und Familien bereit. In der kleinen Gemeinde haben viele Bewohner ihre Trauer und Anteilnahme ausgedrückt und bemühen sich, die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

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TS
Quellen: Bild.de