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Urteil gegen Familienclan: Kinder zum Stehlen in Freizeitpark eingesetzt

In Frankreich wurden Mitglieder des Hamidovic-Clans verurteilt, weil sie ihre Kinder zum Stehlen im Disneyland Paris einsetzten. Die Strafen umfassen Haftstrafen von bis zu acht Jahren und Geldbußen, während die betroffenen Kinder in Pflegefamilien untergebracht wurden.

Großfamilie schickte Kinder zum Stehlen ins Disneyland
Bildquelle: Toni Pomar auf Unsplash

In Frankreich sind mehrere Mitglieder eines Familienclans verurteilt worden, da sie Kinder, darunter auch eigene Nachkommen, zum Diebstahl im Freizeitpark Disneyland Paris missbraucht haben. Die Urteile umfassen sowohl Freiheitsstrafen als auch Geldbußen für die als Hamidovic-Clan bezeichneten Täter.

Strafen und Urteile

Die Gerichtsurteile wurden nach der Feststellung gefällt, dass die betroffenen Kinder täglich bis zu 25.000 Euro von ahnungslosen Touristen erbeutet haben. Das 48-jährige Oberhaupt der Familie erhielt eine Haftstrafe von acht Jahren sowie eine Geldstrafe von 500.000 Euro. Seine Ehefrau wurde zu sechs Jahren Gefängnis und einer Geldbuße von 300.000 Euro verurteilt. Weitere Verwandte, darunter volljährige Söhne, mussten mit Haftstrafen zwischen fünf und sieben Jahren rechnen.

Die Funktion der Kinder

Die Gerichte kamen zu dem Schluss, dass die Angeklagten Minderjährige unter Androhung von Gewalt zum Stehlen anstifteten. Diese Kinder wurden in Gruppen an verschiedene Orte geschickt, insbesondere zum Freizeitpark, zum Bahnhof in der Nähe sowie zum Flughafen Charles de Gaulle. Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass die Täter die Kinder als Mittel zur Straffreiheit ausnutzten.

Hintergrund der Delikte

Die Ermittler wiesen darauf hin, dass einige der Angeklagten selbst in ihrer Kindheit zum Stehlen geschickt wurden, was zu einem Teufelskreis führte, in dem die Kinder von Opfern zu Tätern wurden. In den Jahren 2013 und 2025 gab es bereits vergleichbare Verfahren wegen Menschenhandels gegen andere Angehörige der Familie.

Finanzielle Aspekte

Die Ermittlungen ergaben, dass die Kinder im Durchschnitt 25.000 Euro pro Tag erbeuteten, die sie an die erwachsenen Mitglieder der Familie übergaben. Diese waren für ihren luxuriösen Lebensstil bekannt, der sich in der Nutzung von Online-Diensten mit Bargeld sowie Besuchen in Spielcasinos und Luxushotels äußerte.

Folgen für die betroffenen Kinder

Die betroffenen Kinder waren während des Prozesses nicht anwesend, und einige von ihnen wurden mittlerweile in Pflegefamilien untergebracht. Die Angeklagten wiesen die Vorwürfe vor Gericht zurück, doch die Beweislage wurde als überwältigend angesehen.


Quellen: n-tv, Tagesspiegel

Bildquelle: Bildquelle: Toni Pomar auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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TS