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Venezuela in Not: Erdbeben fordern zahlreiche Opfer und führen zu Chaos

Zwei starke Erdbeben erschüttern Venezuela und führen zu Panik und Zerstörung, insbesondere in Caracas. Erste Berichte sprechen von mindestens 32 Toten und über 700 Verletzten, während Experten die Zahl der möglichen Opfer auf bis zu 100.000 schätzen.

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Bis zu 100.000 Tote befürchtet: Doppel-Erdbeben sucht Venezuela heim
KI-generiert

Zwei verheerende Erdbeben in Venezuela: Regierung erklärt Notstand und Opferzahlen steigen

Am 24. Juni 2026 kam es in Venezuela zu zwei heftigen Erdbeben, die die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten. Laut Experten könnten die Opferzahlen in die Zehntausende gehen, da bereits erste Berichte von mindestens 32 Todesfällen und über 700 Verletzten vorliegen.

Die Erschütterungen, die um 18 Uhr (Ortszeit) auftraten, hatten Magnituden von 7,2 und 7,5. Die Epizentren lagen etwa 160 Kilometer westlich von Caracas in einer Tiefe von 13 Kilometern. In der Hauptstadt kam es zu massiven Zerstörungen, mehrere Wohngebäude stürzten ein.

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Die Regierung unter Interimspräsidentin Delcy Rodriguez hat aufgrund der Katastrophe den Notstand ausgerufen. Rodriguez stellte klar, dass aus dem stark betroffenen Bundesstaat La Guaira, der an Caracas grenzt, noch keine genauen Informationen vorliegen. Dieser Bereich gilt als Katastrophengebiet, in dem die Schäden besonders gravierend sein könnten.

Massive Zerstörungen in der Hauptstadt

In Caracas sind zahlreiche Gebäude eingestürzt. Innenminister Diosdado Cabello bestätigte im staatlichen Fernsehen, dass das Ausmaß der Zerstörung erheblich ist. Feuerwehr- und Polizeikräfte sind mobilisiert worden, um die Situation zu bewältigen. Der Zugverkehr wurde eingestellt, und der internationale Flughafen der Hauptstadt musste aufgrund von Schäden geschlossen werden.

Rettungsteams waren bis in die Nacht hinein im Einsatz, um Überlebende aus den Trümmern zu befreien, während verzweifelte Angehörige nach vermissten Familienmitgliedern suchten. Berichten zufolge wurde ein 22-stöckiges Hochhaus im Stadtteil Altamira fast vollständig zerstört.

Panik und Evakuierungen

Die Erdbeben führten dazu, dass viele Menschen in Panik aus ihren Häusern flohen und auf der Straße ausharrten, aus Angst vor Nachbeben. In einem Krankenhaus in Caracas stürzten Deckenplatten ein, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfte. Unbestätigte Videos zeigen erhebliche Schäden am Hauptflughafen des Landes sowie eingestürzte Gebäude in La Guaira.

Das US-Tsunami-Warnzentrum hatte zunächst eine Warnung für mehrere karibische Inseln sowie Venezuela herausgegeben, diese jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Venezuela liegt in einer seismisch aktiven Zone, in der die Karibische und die Südamerikanische Erdplatte aufeinandertreffen. In der Vergangenheit sind bereits zahlreiche Erdbeben in der Region verzeichnet worden, die oft verheerende Folgen für die Bevölkerung hatten.

Internationale Reaktionen

Die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin María Corina Machado, die sich nicht im Land befindet, äußerte sich auf X:

„Mein Herz, meine unendliche Umarmung und meine Gebete gelten in diesen Stunden der Not jeder venezolanischen Familie. Mögen Stärke, Ruhe und Solidarität in dieser schwierigen Zeit unter uns herrschen.“

US-Präsident Donald Trump versprach prompt Hilfe für Venezuela und erklärte, er habe alle zuständigen Behörden angewiesen, sich auf einen schnellen Einsatz vorzubereiten. Er sprach von „verheerenden“ Zahlen an Opfern, machte jedoch keine Angaben zu den Quellen seiner Informationen. Trump betonte die Bereitschaft der USA, den „neuen und großartigen Freunden“ in Venezuela zur Seite zu stehen und äußerte sich besorgt über die ersten Berichte aus der Region.


Quellen: n-tv

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TS