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Zugunglück nahe Jakarta: Mindestens 14 Tote nach schwerer Kollision

Ein schweres Zugunglück erschüttert Indonesien: Nahe der Hauptstadt Jakarta sind zwei Züge zusammengestoßen. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt – Rettungskräfte kämpfen weiter um Überlebende.

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Foto: depositphotos

Zwei Züge kollidieren bei Bekasi

Nahe der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist es zu einem folgenschweren Zugunglück gekommen. In der Stadt Bekasi prallte am späten Montagabend ein Fernzug auf einen stehenden Pendlerzug.

Nach Angaben des staatlichen Bahnunternehmens PT KAI stieg die Zahl der Todesopfer inzwischen auf mindestens 14. Zudem wurden mehr als 80 Menschen verletzt.

Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden

Die Bergungsarbeiten dauern weiterhin an. Einsatzkräfte versuchen, Menschen aus den zerstörten Waggons zu befreien.

Mohammad Syafii von der nationalen Rettungsbehörde erklärte, dass sich noch Überlebende in den Trümmern befinden könnten. Die Rettung sei besonders schwierig, da viele Opfer eingeklemmt seien und nur mit speziellem Gerät geborgen werden könnten.

Dramatische Szenen im Zug

Eine Überlebende schilderte die dramatischen Momente während des Unfalls. Die 29-jährige Sausan Sarifah befand sich in dem Pendlerzug, als dieser plötzlich zum Stehen kam.

Kurz darauf sei es zu einem lauten Aufprall gekommen. Innerhalb von Sekunden seien die Passagiere übereinander gestürzt und in den Waggons eingeklemmt worden.

Sie berichtete, dass sie Angst gehabt habe zu ersticken, während sich die Menschen in dem zerstörten Zug übereinander drängten.

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Ursache des Unglücks noch unklar

Ersten Informationen zufolge könnte ein Zwischenfall an einem Bahnübergang den Unfall ausgelöst haben. Ein Fahrzeug soll den Pendlerzug gestreift haben, wodurch dieser auf den Gleisen zum Stillstand kam.

Der nachfolgende Fernzug kollidierte daraufhin mit dem stehenden Zug. Offizielle Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch.

Großeinsatz von Rettungskräften

An der Unglücksstelle sind zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Neben Feuerwehr und Polizei unterstützen auch das Militär, die nationale Rettungsbehörde sowie das Rote Kreuz die Bergungsarbeiten.

Viele Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, während Rettungsteams weiterhin versuchen, weitere Opfer aus den zerstörten Waggons zu befreien.

Besonders betroffener Waggon

Nach Angaben der Behörden traf der Fernzug vor allem den hinteren Waggon des Pendlerzugs, der speziell für Frauen vorgesehen war. Alle Todesopfer befanden sich in diesem Zugteil.

Die rund 240 Passagiere des Fernzugs konnten hingegen vollständig evakuiert werden.

Lage weiterhin angespannt

Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen nach dem Zusammenstoß. Verletzte wurden aus den Trümmern getragen, während Krankenwagen in langen Reihen bereitstanden.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen könnte, da einige Verletzte in kritischem Zustand sind und noch Menschen vermisst werden.

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TS